Mesquida Mora - Weine ohne Make-up

In dieser Bodega ist nichts dem Zufall überlassen. Jede Zahl, jeder Name, jedes Datum hat eine Bedeutung. Damit grenzt sich Bárbara Mesquida Mora von der elterlichen und traditionell geführten Weinkellerei Jaume Mesquida ab. Die war vor 35 Jahren inselweit die Erste, die ausländische Sorten einführte, wie die Jungwinzerin erzählt. Sie selbst dagegen arbeitet lieber mit autochthonen Trauben.

Nachdem der von ihrem Urgroßvater Jaume Mesquida gegründete Betrieb geschlossen hatte, entschied sich die Tochter für eine Neugründung und parallel zu einer kompletten Neuausrichtung. An der Sortenpalette konnte sie nur bedingt schrauben, die war „geerbt“. Doch in allen anderen Aspekten nutzte sie ihre Freiheit: Nicht nur ökologisch arbeitet sie, sondern biodynamisch (zertifiziert von DEMETER) und mit einer ins nahezu Mystische reichenden Erdverbundenheit: Pferde, Handkarren und leichte Quads statt Traktoren, um den Boden nicht zu verdichten. Die Ernten werden am Mondzyklus ausgerichtet. Die Rebflächen sind nach den Regeln des Feng-Shui angelegt, und dass sieben Weine im Sortiment stehen, von denen jeder für ein anderes Verständnis von Weinherstellung steht, ist der magischen Zahl mindestens ebenso geschuldet wie önologischen Kriterien.